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Bereit für das kommende Schuljahr

Für das neue Schuljahr gerüstet
Mümliswil-Ramiswil Die Schulleitung informierte den Gemeinderat über diverse Themen und beantragte für das Schuljahr eine "Streicherklasse"

Josef Tschan-Studer

"Die Pensenplanung für das kommende Schuljahr war eine echte Herausforderung", informierte Schulleiterin, Cécile Kamer den Gemeinderat an seiner letzten Sitzung vor den Ferien. Vor allem die Pensen für die 2. Klasse boten eine Knacknuss. Den zuständigen Lehrpersonen fehlten Gestaltungsmöglichkeiten für den Halbklassenunterricht am Nachmittag. In Mümliswil wird der Religionsunterricht noch immer nach Konfessionen getrennt unterrichtet. Zudem können im neuen Schuljahr die katholischen Lektionen nur noch am Nachmittag erteilt werden. "Deshalb gelangte ich an die Musikkommission um nachzufragen, ob es eine Möglichkeit gäbe, ein musikalisches Projekt in den Regelunterricht einzubauen", so Kamer weiter.

Streicherklasse als Lösung
Im Oktober 2016 genehmigte der Gemeinderat das neue Musikschulkonzept basierend auf der indexierten Musikpauschale, die seit Januar 2016 vom Kanton angewendet wird. "In diesem Konzept sind zum Glück auch erweiterte Unterrichtsformen vorgesehen", gab die ebenfalls anwesende Präsidentin der Musikkommission, Monika Probst bekannt. Aus der Anfrage der Schulleitung entstand dann das Konzept "Klassenmusizieren" mit dem Projekt "Streicherklasse".
Da die Musikschule so oder so auf der Suche nach einer neuen Klassenlehrperson für Violine war, erwies sich die Bewerbung von Frau Katharine Rüegg als weiterer Glücksfall. Frau Rüegg verfüge über die notwendige Erfahrung im Führen solcher Musikklassen. Zudem habe das Projekt nichts mit der Musikgrundschule zu tun, so Probst weiter. Für die Streicherklasse ist das Anmieten von geeigneten Streich-Instrumenten notwendig, was Kosten von rund 4 800 Franken verursachen wird. Die Lohnkosten für die Musiklehrperson seien grösstenteils subventioniert. "Für die Materialkosten kann man zusätzlich beim Kanton eine sogenannte Wertentschädigung beantragen", meinte Probst. Ebenfalls habe der Lieferant der Instrumente einen Rabatt zugesagt und eine Stiftung würde eventuell auch noch einen Beitrag leisten. Laut Probst ist das Klassenmusizieren ein schulisches Gemeinschaftserlebnis, das die Klasse zusammenschweisse und von gegenseitiger Rücksichtnahme und Kommunikation geprägt sei – und jedem Kind ermögliche, zu musizieren - egal wie sein kultureller Hintergrund sei.
Cécile Kamer informierte, dass wenn der Gemeinderat diesem Projekt nicht zustimme, zwei Lektionen Partnerunterricht notwendig würden, um den Halbklassenunterricht zu ermöglichen. Die Kosten von rund 8 000 Franken seien von der Gemeinde vollumfänglich zu bezahlen – das Musikprojekt hingegen führe zu geringen Nettokosten.
Der Antrag führte im Rat zu angeregten Diskussionen. Dabei stellte sich heraus, dass Anstelle des Musizierens auch ein Theater-, ein Werk-, oder Sportprojekt angeboten werden könnte. Aus diesem Grund verlangte der Rat, dass nach einem halben Jahr eine erste Bilanz gezogen werden müsse. Sollte das Projekt "Streicherklasse" nicht funktionieren, so müsste für das nächste Schuljahr etwas anderes gesucht werden. Schlussendlich stimmte der Gemeinderat dem Konzept Klassenmusizieren vorerst für ein Jahr einstimmig zu. Ebenfalls wurden die Musiklehrpersonen Katharine Rüegg, Violine und Eva Lisibach-Brand, Saxophon und Klarinette einstimmig an die Musikschule gewählt.

Im Weiteren hat der Rat
  • davon Kenntnis genommen, dass für das kommende Schuljahr alles organisiert ist. Die Pensen konnte alle mit geeigneten Lehrpersonen besetzt werden. Ebenfalls können die Schulkinder aus Ramiswil problemlos in die bestehenden Klassen integriert werden. Ebenso klappe der Schülertransport für die 1. Klässler aus Ramiswil und alle betroffenen Eltern würden rechtzeitig bis Ende Sommerferien über den neuen Fahrplan des Schulbusses informiert.
  • einer Preiserhöhung pro Mittagessen am Mittagstisch zugestimmt und beschlossen, dass die Mehrkosten von der Gemeinde getragen und nicht den Eltern belastet werden sollen.
  • dem Projekt "Start.integration" zugestimmt. Dabei müssen sämtliche Gemeinden ab kommendem Januar Integrationsgespräche mit Personen führen, die erstmals aus dem Ausland in die Schweiz einreisen. Dazu sind unter Umständen auch Dolmetscher notwendig. Der Rat stimmte der Auftragserteilung an den Verein Region Thal zu, da es keinen Sinn mache, wenn jede Gemeinde hier einen separaten Zug fahre. Vorbehalten bleibt die Zustimmung aller Thaler Gemeinden.
  • die Ersatzmitglieder für den Gemeinderat für die Amtsperiode 2017/2021 festgelegt. Für die CVP sind dies Lisser-Dobler Franz und Nussbaumer-Kaiser, Barbara – für die FDP kommt das bisherige Ersatzmit-glied Probst-Mangold Katja und für die SVP Jeker Thomas.
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Ein kleines Mädchen probiert sich an einer Violine
Ab kommenden Schuljahr wird es für alle 2. Klässler während zwei Lektionen pro Woche möglich sein, in der sogenannten Streicherklasse die Violine näher kennenzulernen (Foto: Monika Probst - Musikschule)

Datum der Neuigkeit 20. Juli 2017
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