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Igel Auswilderung im Kindergarten Sunneschyn

Text von Astrid Schneeberger

Anfangs dieses Schuljahres starteten wir im Kindergarten Sunneschyn mit der Geschichte aus dem Bilderbuch «Einer für Alle – Alle für Einen». Wie es der Titel dieser Geschichte schon sagt, handelt es sich darin um ein soziales Thema. Dies war der Schwerpunkt des ersten Quartals.

Das Miteinander ist uns wichtig. Die Kinder lernen Hilfe anzunehmen wie auch zu geben. Jedes Kind soll seinen Platz in der Gruppe finden und sich wohl fühlen, so ist es dann auch bereit Neues zu lernen. Im Bilderbuch kommen unterschiedliche Tiere vor, die zusammen ein Abenteuer erleben. Auch wir durften uns an gemeinsamen Erlebnissen freuen und wachsen als neue Klasse immer mehr zusammen. Der Frosch, der Maulwurf, der Rabe, die Maus und der Igel aus dem Buch bastelten und zeichneten wir. Wir erfuhren wie unsere Leitfiguren die Maus und der Igel leben. Nachdem wir jetzt richtige kleine Mäuse und Igelexperten sind, freuten sich natürlich alle Kinder riesig, als wir Kindergärtnerinnen Claudia Strähl und Astrid Schneeberger ihnen erzählten, dass wir einem Igel ein neues Zuhause geben dürfen.

Ein besonderes Abenteuer war es, einen Igel aus der Igelstation aufzunehmen und ihn beim Schulhaus Rank auszuwildern. Im Garten richteten wir gemeinsam ein Igelhaus mit Futterstation ein. Fleissig sammelten alle kleinen Igelfreunde Blätter und Äste und richteten dem baldigen Besuch ein gemütliches Zuhause ein.

Am Freitag, 16. November war es soweit: Frau Meier aus der Igelstation Wynau kam zu Besuch. Mit Hilfe eines Rollenspiels zeigte sie den Kindern auf was ihre Tätigkeiten sind. Wir erfuhren von ihr, dass unser tierischer Besuch ein Junges einer todgefahrenen Igelmutter war. Die vier zurückgebliebenen Igelkinder fanden bei ihr die Chance zum Überleben. Anfangs erhielten die kleinen Igel alle zwei Stunden von ihr Nahrung aus dem Schoppen, dies auch nachts. Später bekamen sie dann Katzenfutter. Jetzt, mit über 500g Körpergewicht, durften die stachligen Tiere in die Freiheit entlassen werden.

Unser zukünftiger Gartenbewohner verbrachte die Nacht zum Angewöhnen im Kindergarten in einem Extragehege, da er bis jetzt ja nur in einer speziellen Kiste gelebt hatte. Mit etwas Igelfutter und einem Igellied lockten wir den Igel, dem wir den Namen Pieks gegeben hatten, aus seinem Häuschen. Anfangs waren es ihm zu viele Stimmen. So zeigte er sich erst etwas später als nur kleine Kindergrübchen sich zum Beobachten um das Gehege stellten.

Später brachten wir ihn nach draussen, in sein neues Zuhause. Ganz neugierig erkundete Pieks seine noch unbekannte Umgebung. Dann zog er sich in sein Blätterhaus zurück. Noch weitere drei Tage kam er nachts und frass von seinem bereitgestellten Futter. Jetzt aber scheint er sich für den Winterschlaf eingekuschelt zu haben, denn das Katzenfutter bleibt unberührt. Wir wünschen der Igeldame einen guten Winterschlaf und hoffen, dass wir Pieks im kommenden Frühling mal antreffen. Vielleicht bleibt sie? Wir wünschen es uns.

Weitere Bilder finden Sie in der angehängten PDF-Datei.


Bild aus Bilderbuch
 

Dokument Bilder_von_Igel_.pdf (pdf, 1022.5 kB)


Datum der Neuigkeit 27. Nov. 2018
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