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Herzlich willkommen in Mümliswil-Ramiswil!Zwei Dörfer - die verbinden - und so erreichen Sie uns! Aktuelle Zahlen per Ende August 2010: 2523 EinwohnerInnen total 0387 davon EinwohnerInnen in Ramiswil wohnhaft 0222 davon AusländerInnen 1098 Haushaltungen 2010 3549 ha umfasst das gesamte Gemeindegebiet 0564 m.ü.M liegt Mümliswil 0633 m.ü.M liegt Ramiswil Seit jeher wurde das Guldental als politische Einheit betrachtet. Wer Mümliswil sagte, der meinte früher bestimmt auch Ramiswil. Damals bestand nämlich Ramiswil nur aus einigen Häusern, die sich um die Kirche gruppierten und die das Zentrum des ausgedehnten Einzelhof-Gebietes des hinteren Guldentals, des nördlichen Brunnersberges und des süd-westlichen Passwang-Gebietes bildeten. Auch bei Volkszählungen wurden Mümliswil und Ramiswil stets gemeinsam gezählt. Zu Beginn des vorletzten Jahrhunderts versuchten zwar separatistisch gesinnte Ramiswiler immer wieder eine Trennung der beiden Dörfer herbeizuführen. Diese Vorstösse beschäftigten die Solothurner Regierung sogar mehrmals. Im Jahre 1834 wurde schliesslich eine Volksabstimmung einberufen. Das Ansinnen einer Trennung wurde aber in Mümliswil und sogar in Ramiswil klar verworfen. Damals bestand nur ein holpriger Fahrweg zwischen den beiden Dörfern. Dieser wurde erst im Ersten Weltkrieg im Zuge des Ausbaus der Scheltenstrasse etwas verbessert. Der stark aufkommende Autoverkehr führte um 1920 dazu, dass die alte Passwangstrasse aus dem Jahre 1730 wegen zu starker Steigungen verlegt werden musste. Nach heftigen Diskussionen kam schliesslich die Linienführung zustande, wie wir sie heute kennen. So wurde der Zusammenschluss der beiden Dörfer auch verkehrstechnisch vollzogen. Mümliswil und Ramiswil - zwei verschiedene Dörfer im Jura. Jedes besitzt seinen eigenen Charakter, seine dörfliche Eigenart. Zusammen aber bilden ihre Bewohner eine Gemeinschaft - eine Gemeinde eben. Die gut ausgebaute Infrastruktur mit modernen Schulanlagen, Hallenbad, Aula, Werkhof, ein leistungsfähiges Gewerbe sowie die bestens ausgebaute Wasser- und Abwasserversorgung garantieren für hohen Wohnkomfort. Unsere Gemeinde liegt nicht an den grossen Verkehrsachsen. Die daraus entstandene "Abgeschiedenheit" bringt aber auch Vorteile: intakte Landschaft, natürliche Pflanzen- und Tierwelt, wenig Verkehrslärm und zusätzlich wegen der günstigen Lage zwischen zwei Juraketten viele sonnige und nebelfreie Tage.
Abgeschieden - und doch leicht zu erreichen!Die Hauptverkehrsader der Gemeinde Mümliswil-Ramiswil bildet die Passwangstrasse. Und dennoch kann das Guldental von fünf Seiten her erreicht werden. Weit über 150 Kilometer ausgebaute Strassen und Wege halten das Leben im Guldental in Gang. Folgen wir der Passwangstrasse von Balsthal her kommend, so gelangen wir zuerst zum Weiler St. Wolfgang. Hier biegt die Strasse nach Norden ab. Auf stolzer Höhe thront zur Rechten die Ruine Neu-Falkenstein und bewacht den Eingang in das sagenumwobene Lobisei. So heisst die Klus, die der Mümliswilerbach im Verlaufe von Jahrtausenden in die Hauensteinkette gefressen hat. Wir befinden uns nun bereits auf Mümliswiler Boden. Beim Austritt aus der Klus gelangen wir ins Dorf Mümliswil und damit ins Guldental. Im Dorfzentrum kreuzen sich die Strassen, die entweder in der Längsrichtung (Ost-West) oder quer (Nord-Süd) zu den Juraketten verlaufen. Wir folgen nun dem Bach westwärts, der ab hier Ramiswilerbach heisst und erreichen bald das Dorf Ramiswil. Die prächtige Mühle, an der wir vorbeikommen stammt aus dem Jahre 1596. Sie wurde von Hans Gasser erbaut und war seit 1812 im Besitze der Familie Haefeli. 1990 entschloss sich der Besitzer Otto Haefeli-Tschumi, das historisch wertvolle und unter öffentlichem Schutz stehende Gebäude der Einwohnergemeinde zu verkaufen. Oberhalb des Dorfes Ramiswil verlassen wir die Passwangstrasse und setzen unseren Weg auf der Scheltenstrasse fort. Diese Strasse wurde während dem Ersten Weltkrieg ausgebaut und war damals von einiger militärischer Bedeutung. Sie verläuft am Südfuss der Passwangkette entlang, bis wir zuhinterst im Guldental ins "Moos" gelangen. Auf einer Anhöhe erhebt sich hier die "Mooskapelle", die unter Heimatschutz steht und seit 1672 auf eine bewegte Geschichte zurück blicken kann. Nach einigen Kehren erreichen wir die Scheltenpasshöhe. Wir steigen aber nicht ins Welschland hinunter, sondern blicken nochmals zurück. Unser Blick streift zur Linken die Passwangkette. Wir erkennen die Kehren der Passstrasse, die in den dreissiger Jahren erbaut wurde und das Schwarzbubenland mit dem übrigen Kantonsteil verbindet. Weiter östlich befindet sich die Wasserfalle. Sie ist der tiefste Punkt der Passwangkette, soweit sie Mümliswiler Gebiet berührt. Von Osten erblicken wir die Breitenhöhe, über welche von Mümliswil aus Langenbruck erreicht wird. Mit diesem Rundblick haben wir auch gleichzeitig die Grenze der Gemeinde Mümliswil erfasst. Das gesamte Guldental umfassend, ist Mümliswil-Ramiswil die grösste Gemeinde des Kantons Solothurn. Mit einem Flächeninhalt von ca. 35.5 km2 ist sie nur wenig kleiner als der Kanton Basel-Stadt. Das Guldental wird prächtig von den umliegenden Jurahöhen eingerahmt. Im Süden erhebt sich der Brunnersberg mit seinen ausgedehnten Bergweiden. Im Westen gestattet die Hohe Winde (1204 m.ü.M.) einen Ausblick bis weit über die nördliche Landesgrenze hinaus. Gleich hoch ist der Vogelberg, direkt nördlich von Mümliswil - ein beliebtes Wanderziel mit prächtigem Blick zu den Schneegipfeln der Alpenkette. Wie ein Wächter steht im Südosten der Beretenkopf, als wollte er das Tal vor Schaden bewahren.
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