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Die Geschichte der römisch-katholischen Kirchgemeinde Ramiswil


Die röm.-kath. Kirchgemeinde Ramiswil kann auf eine bewegte Vergangenheit zurück blicken.
Am 13. August 2006 feierten wir das 150-jährige Bestehen der Pfarrei Ramiswil.

Die katholische Kirche Urs&Viktor in Ramiswil
Die Kirche Urs + Viktor in Ramiswil. Unten: Altarweihdokument von 1616 (Ausschnitt) / Madonna-Statue in der Wegkapelle im Guldental
Erstmals im 13. Jahrhundert wird in Ramiswil eine Kapelle erwähnt, die dem hl. Jakobus geweiht ist. Am 31. August 1518 verkaufte ein Martin Ruoffli die Alp auf dem Beibelberg und musste an das Gotteshaus in Ramiswil zinsen. Dies ist die erste Erwähnung eines Gotteshauses in Ramiswil, wobei 1523 als Kirchenpatron der hl. Nikolaus genannt wird. Als weitere Reliquien wurden nach einem Altarweihdokument von 1616 bereits auch die Heiligen Urs und Viktor verehrt.

1670 stellt der Vogt zu Falkenstein fest, die Kirche befinde sich in einem bedenklichen Zustand, so dass der Vikar von Mümliswil nur unter grösster Gefahr eine Messe lesen könne. Aber erst 1730 bewilligte der Rat zu Solothurn einen Beitrag für die dringensten Sanierungsarbeiten an der Kirche.

1869 wurde eine neue Kirche erbaut, geweiht den solothurnischen Standesheiligen Urs und Viktor. Sie wurde in den Jahren 1974-1979 innen und aussen renoviert und im Jahre 1993 wurde die alte Orgel durch eine neue ersetzt. Im Kirchenschiff befindet sich an der rechten Seite ein Bild des hl. Nikolaus, datiert aus dem Jahre 1618. Das Geläute - im 1901 erneuerten Turm - stammt aus dem Jahr 1880 und umfasst vier Glocken. Im Jahre 1842 wurde das heute noch stehende Pfarrhaus errichtet, das 1969 renoviert wurde.

Bis zum Jahre 1857 versah der Vikar aus Mümliswil den Gottesdienst in Ramiswil. Seit dem 2. März 1857 ist Ramiswil eine eigene selbstständige Kirchgemeinde.

An der Scheltenstrasse im Guldental steht eine kleine Kapelle mit einer Madonna-Statue. Sie stammt aus dem 17. Jahrhundert und ist heute im Besitze der Kirchgemeinde Ramiswil. Die St. Wendelins-Kapelle im "Moos" (am Fusse des Scheltenpasses), stammt ebenfalls aus dem frühen 17. Jahrhundert. Sie wurde 1951 unter Mithilfe der kant. Denkmalpflege restauriert. Seit 1972 gehört sie dem VBS (damals noch EMD), wobei Benützung und Unterhalt vertraglich zwischen der Kirchegemeinde Ramiswil und dem VBS geregelt sind.
 

Messe: jeden Sonntag, 09.30 Uhr in der Pfarrkirche Ramiswil


  • Für Beerdigungstermine melden Sie sich bitte bei der Sekretärin Liliane Lisser, Passwangstrasse 111, 4719 Ramiswil 062 391 33 62.
  • Für die administrative Abwicklung eines Todesfalles wenden Sie sich bitte ebenfalls an die Gemeindeverwaltung, Gemeindeschreiber 062 386 70 53 oder 079 425 29 01.

 
Hier finden Sie die Angaben zur Verwaltung und dem Kirchgemeinderat Verwaltung_und_Kirchgemeinderat_Ramiswil.pdf (11.5 kB)

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